9. Lamer Rauhnacht auf dem Dorfanger in Engelshütt
am Dienstag, den 27.12.2011

PROGRAMM:

ab 18:00 Uhr: Aufwärmparty

19:00 Uhr: Rauhnachttreiben

im Anschluss:
zünftige Rauhnachtparty

Ende: 24:00 Uhr

 

Eintritt frei!!!


Teilnehmer:

Vorwoid Deifen Passau neu!
(Darbietung ihres Stücks "Die Verwunschenen")

Pflanzenberger Hexen (Waldkirchen) neu!

Ameno Signum
(Neunburg vorm Wald, Feuerschow)

Regensburger Deifen

Wolfausläuter Oberried

Chambtaler Böllerschützen

Haibühler Trommler

Die Schwarzen Männer

Lamer Osserhexen

Engelshütter Teufel

Die Wilde Jagd

 

Alten Volksglauben wieder aufleben zu lassen und zugleich eine schaurig – schöne Unterhaltung für Einheimische und Feriengäste zu bieten – diese Zielsetzung wurde in den vergangenen Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr Engelshütt zusammen mit der Touris-Info Lam optimal erreicht. Grund genug, heuer noch mehr schaurige Gestalten am Dorfanger aufmarschieren zu lassen.

Über Rauhnächte...
Der Glaube an die Existenz böser Geister ist seit dem Urbeginn der Menschheit lebendig. Früher saß man an den langen kalten Winterabenden in den warmen Stuben zusammen , wenn es dann auf Mitternacht zuging, erzählte man auch Gruselgeschichten und schaurige Gestalten geisterten durch die Phantasie...
Rauhnächte oder Losnächte werden die Tage zwischen den Jahren genannt, die mancherlei Dämonen Freiraum boten und eine besondere Gefahr für Mensch und Tier zu sein schienen. Nach altem Aberglauben beginnen in Bayern die Rauhnächte am 21. Dezember (Thomastag, Tag der Wintersonnenwende) und dauern bis zum Fest der Heiligen Drei Könige, am 6. Januar und markierten früher den Jahreswechsel.
Man musste sich der feindlichen Wintergeister erwehren. Dazu gehörte auch das „Wolfausläuten“, bei dem die Hirten den Kühen Glocken um den Hals geschnallt haben, um die Bären und Wölfe durch das kräftige Läuten von der Weide fern zu halten. Außerdem hat der Hirte von Zeit zu Zeit laut mit seiner „Goaßel“ geschnalzen, um die Raubtiere abzuschrecken.