7. Lamer Rauhnacht auf dem Dorfanger in Engelshütt
am Sonntag, den 27.12.2009

"Das Blickfeld ist sehr eingeengt, man spürt die Last von Maske und Anzug und man muss Obacht geben, wenn man sich seinen Weg durch die Zuschauermassen bahnt, doch die vielen begeisterten Gesichter von Groß und Klein sind es absolut wert!"

ein Teufel

 

Die mittlerweile etablierte Veranstaltung zog 2009 wieder Menschenmassen an. Hervorzuheben sind die Oberpfälzer Schlossteufel, die mit Ihrer Show einen der Höhepunkte setzten.

 

Fotos der 7. Lamer Rauhnacht finden Sie

unter der Rubrik "Galerie".


Die FFW Engelshütt und die Tourist-Info Lam bedanken sich recht herzlich bei allen Mitwirkenden.

Mitwirkende 2009 u.a.:

  • Oberpfälzer Schlossteufel
  • Wolfausläuter Oberried
  • Chambtaler Böllerschützen
  • Haibühler Trommler
  • Hexen, Teufel und sonstige schaurige Gestalten

Es soll an dieser Stelle auch allen Übrigen gedankt werden, die zum Gelingen der Lamer Rauhnacht beitragen. Zu erwähnen sind hier insbesondere alle, die beim Auf- und Abbau geholfen haben sowie das Team "Verpflegung" um den Schorsch.

 

 

 

Alten Volksglauben wieder aufleben zu lassen und zugleich eine schaurig – schöne Unterhaltung für Einheimische und Feriengäste zu bieten – diese Zielsetzung wurde in den vergangenen Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr Engelshütt zusammen mit der Touris-Info Lam optimal erreicht. Grund genug, heuer noch mehr schaurige Gestalten am Dorfanger aufmarschieren zu lassen.

Über Rauhnächte...
Der Glaube an die Existenz böser Geister ist seit dem Urbeginn der Menschheit lebendig. Früher saß man an den langen kalten Winterabenden in den warmen Stuben zusammen , wenn es dann auf Mitternacht zuging, erzählte man auch Gruselgeschichten und schaurige Gestalten geisterten durch die Phantasie...
Rauhnächte oder Losnächte werden die Tage zwischen den Jahren genannt, die mancherlei Dämonen Freiraum boten und eine besondere Gefahr für Mensch und Tier zu sein schienen. Nach altem Aberglauben beginnen in Bayern die Rauhnächte am 21. Dezember (Thomastag, Tag der Wintersonnenwende) und dauern bis zum Fest der Heiligen Drei Könige, am 6. Januar und markierten früher den Jahreswechsel.
Man musste sich der feindlichen Wintergeister erwehren. Dazu gehörte auch das „Wolfausläuten“, bei dem die Hirten den Kühen Glocken um den Hals geschnallt haben, um die Bären und Wölfe durch das kräftige Läuten von der Weide fern zu halten. Außerdem hat der Hirte von Zeit zu Zeit laut mit seiner „Goaßel“ geschnalzen, um die Raubtiere abzuschrecken.